Pulsoximetrie im Freizeitsport

Kontrolle von Blutsauerstoffsättigung und Herzfrequenz

Der Freizeitsport boomt. Bewegung ist heute für viele Menschen ein selbstverständlicher Bestandteil ihres Alltags. Die Möglichkeiten und Attraktoren, sich sportlich zu betätigen, sind sehr vielfältig. Technische Geräte, wie Fitness-Tracker oder Pulsoximeter, spielen dabei im Kontext der Popularisierung und Vermassung des Freizeitsports eine bedeutende Rolle. In diesem Artikel beschäftigen wir uns vor allem mit den letzteren: den Pulsoximetern. Welche Möglichkeiten bieten sie den Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportlern?

Der Freizeitsport: Eine Erfolgsgeschichte

Immer mehr Menschen treiben heute in ihrer Freizeit Sport. Dies hat sicherlich einerseits viel damit zu tun, dass die positiven Wirkungen von Sport auf Psyche und Physis mittlerweile gut wissenschaftlich belegt sind und sich sozusagen herumgesprochen haben: Wer tagtäglich mitbekommt, wie Freunde, Bekannte und Kollegen bereits mit wenigen Sporteinheiten in der Woche eine ganz neue Lebensqualität erreichen, möchte dies irgendwann auch mal ausprobieren – manche lassen es dann schnell wieder bleiben, aber viele kommen eben auch nie mehr davon los.

Andererseits hat aber auch die technologische Entwicklung dazu beigetragen, dass der Sporteinstieg, selbst nach sehr langer Sportabstinenz, mittlerweile keine besonders große Hürde mehr darstellt: Fitness-Apps und -tracker helfen einem dabei, seine Trainingsfortschritte im Auge zu behalten und seine Ziele zu erreichen; sie motivieren auch, weil sie einen spielerischen Zugang zum Sportmachen eröffnen. Zudem bieten sie die Chance, die sportlichen Leistungen via soziale Netzwerke sichtbar zu machen und so Anerkennung dafür zu bekommen. Denn was man früher gleichsam nur im Stillen für sich gemacht hat, kann man heute auf einer Art Bühne tun und von anderen wertschätzen lassen.

Der Freizeitsport ist so zu einem Erfolgsmodell geworden. Er ist ein Beispiel dafür, wie wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt in der modernen Gesellschaft die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen vermag.

Die Pulsoximetrie treibt diese Entwicklung weiter voran. Denn sie ermöglicht nicht nur etablierten Freizeitsportlerinnen und -sportlern ihre Leistungen zu optimieren, sondern bietet auch Menschen, die etwa eine Lungenerkrankung haben, überhaupt die Chance, an sportlichen Praktiken teilzunehmen. Aber was genau ist nun diese Pulsoximetrie überhaupt?

Die Pulsoximetrie im Freizeitsport

Die Pulsoximetrie kommt eigentlich aus dem medizinischen Bereich und war lange Zeit auch nur im Extremsport, wie der Kunstfliegerei oder dem Bergsteigen, im Einsatz. Im Kern geht es dabei darum, nichtinvasiv den Blutsauerstoffgehalt zu messen und zu kontrollieren. Ermöglicht wird dies durch ein optisches Messprinzip, wie es dem einen oder anderen auch von einem Spektraphotometer her bekannt sein könnte. Pulsoximeter sind mittlerweile sehr kleine Geräte, die sich an der Fingerkuppe oder am Ohrläppchen befestigen lassen und im Nu den Blutsauerstoffgehalt anzeigen. Einen Pulsoximeter kaufen kann man heute problemlos im Internet, in einer Apotheke oder in einem Sportgeschäft.

Es liegt auf der Hand, dass sich die Pulsoximetrie vor allem beim Sportfliegen und beim Bergsteigen eignet, um einem Sauerstoffmangel vorzubeugen. Doch auch im freizeitlichen Bereich wird sie immer wichtiger, da man so einer Überbelastung des Körpers entgehen kann. Der Blutsauerstoffgehalt, der optimalerweise zwischen 98 und 99% liegen sollte, sinkt nämlich bei intensiver körperlicher Belastung. Rutscht der Wert etwa unter 94%, so gilt es, die Belastung zu unterbrechen, denn die körperliche Leistungsfähigkeit stößt hier an ihre Grenzen. Besonders wichtig ist dies für lungenkranke Sportler, die ihr Herz-Kreis-Lauf-System nicht überlasten dürfen. Ihnen reicht eine gewöhnliche Sportuhr nicht aus. Die Pulsoximetrie bietet ihnen insofern die Chance, trotz Erkrankung Sport treiben zu können. Sie sollten ihre sportlichen Aktivitäten allerdings immer sorgfältig mit ihrem Arzt durchsprechen.


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Pulsoximetrie im Freizeitsport
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