Idealgewicht berechnen

Wie findet man sein Idealgewicht und welcher Rechner ist besser: BMI-Rechner oder WHR-Rechner?

Beim BMI-Rechner bzw. dem Body-Mass-Index, wird das Körpergewicht zur Körpergröße ins Verhältnis gesetzt. Beim WHR-Rechner (engl. Waist-to-Hip Ratio) ist es das Taille-Hüft-Verhältnis. Und schließlich gibt es noch den WHtR-Rechner (engl. Waist-to-Height Ratio). Hier spielt der #Bauchumfang zu Körpergröße die entscheidende Rolle.

Vergleicht man alle drei Rechner miteinander, so hat der BMI-Rechner eigentlich die geringste Aussagekraft. Der BMI-Rechner berechnet den Body-Mass-Index aus dem Körpergewicht (in Kilogramm) geteilt durch die Körpergröße (in Metern) zum Quadrat.

Der BMI-Rechner ist ideal geeignet, um festzustellen, ob man an Untergewicht leidet (z.B. bei Magersucht, Bulimie usw.), oder ob man Normalgewicht hat (bei Nichtsportlern). Ansonsten wird beim Body-Mass-Index nicht berücksichtigt, wie sich die Körpermasse aus Muskeln und Fett zusammensetzt. Ebenso wenig erhält man Angaben, wo sich das Körperfett konzentriert. Und das ist der eigentliche Schwachpunkt. Denn Körperfett ist nicht gleich Körperfett! Fettpolster um Hüfte und Po sind weit weniger gesundheitsgefährdend als der Körperfettanteil, dem #Viszeralfett im Bauchraum.

Der Bauchumfang spielt die entscheidende Rolle. Hier liegen die Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zuckerkrankheit (Diabetes) oder Schlaganfall-Risiken.

Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko beginnt bei Männern bereits ab einem Bauchumfang von 94 cm und bei Frauen ab 80 cm. Ein deutlich erhöhtes Krankheitsrisiko besteht bei Männern ab 102 cm und bei Frauen ab 88 cm. Um das festzustellen, brauchen Sie weder Waage noch den Body-Mass-Index.

WHR-Rechner und WHtR-Rechner

Beide Berechnungen machen Aussagen über das Idealgewicht und zur Ästhetik (Aussehen und Erscheinungsbild). Wollen Sie nur gesund leben und auf Ihr Idealgewicht runterkommen, reicht Ihnen die Berechnung nach der WHtR-Formel. Diese bestimmt den maximalen Bauchumfang zur Körpergröße. Den idealen Bauchumfang haben Sie, wenn Sie den Bauchumfang durch die Körpergröße (jeweils in cm gemessen) dividieren und einen Wert von maximal 0,5 erreichen. Mit diesen Werten liegen Sie ganz gut im grünen Bereich und verringern das Risiko deutlich, an einen der o.g. Krankheitsbildern zu erkranken.

Und schließlich gibt es noch die Berechnung nach der WHR-Formel. Diese gibt Ihnen die Antwort darauf, wo bei Ihnen die größten Fettdepots sitzen. Hier wird der Bauchumfang zur Taille ins Verhältnis gesetzt (Bauchumfang geteilt durch den Hüftumfang, jeweils an der dicksten Stelle gemessen). Nach dieser Formel sollte der Wert bei Männern nicht höher als 1,0 liegen und bei Frauen unter 0,85. Optimal wären Werte bei Männern unter 0,9 und bei Frauen unter 0,8.

Da unter Umständen auch bei Übergewicht diese Größenverhältnisse zustande kommen können, eignet sich dieser Rechner nicht so sehr zur Fettbestimmung wie der WHtR-Rechner, sondern ist vielmehr für die Bestimmung zur Körperästhetik geeignet, das optimale Erscheinungsbild von Taille zur Hüfte beim Mann wie bei der Frau (der Sexy-Faktor).

Zusammengefasst kann man festhalten:

  1. Der Body-Mass-Index (BMI-Rechner) ist bestenfalls geeignet, um einen Ausgangswert zu bestimmen. Besser ist es, den Bauchumfang zu messen (ideal bei Männern unter 94 cm, bei Frauen unter 80 cm).
  2. Der Optimaler Bauchumfang (nach der WHtR-Formel) ist das Ergebnis aus Körpergröße mal 0,5 (oder kleiner).
  3. Ästhetik und Aussehen (nach der WHR-Methode). Das ideale Erscheinungsbild erreichen Sie, wenn der Taillenumfang geteilt durch den Hüftumfang kleiner ist als 0,9 (bei Männern) bzw. kleiner als 0,8 (bei Frauen).

Mein Tipp zum Schluss: Spätestens wenn es um Ästhetik und Aussehen geht, ist regelmäßiges Training unvermeidlich. Sie fahren jedoch besser, wenn Sie Bewegung und Sport gleich von Anfang an in Ihr Abnehmprogramm mit einbeziehen. Es fällt Ihnen damit nicht nur leichter, sondern Sie kommen auch wesentlich schneller voran! Tipps & Tricks, wie es am besten und schnellsten geht, erfahren Sie hier!



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