Functional Food – Verführerische Fitmacher?

Welchen Sinn machen funktionelle Lebensmittel?


Neben Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparaten so ist auch Functional Food ein industrielles Fertigprodukt, welches mit bestimmten Zusatzstoffen, wie z.B. mit Vitaminen, Bakterienkulturen oder ungesättigte Fettsäuren angereichert wurde. So soll Functional Food helfen, das Immunsystem zu stärken, das Herz zu schützen, den Cholesterinspiegel zu senken oder so sogar auch dabei helfen, Übergewicht und dessen Folgen zu bekämpfen.

Trotz all dieser „tollen Vorteile“ ist Functional Food wohl eher mit Vorsicht zu genießen.

Ausser, das diese Lebensmittel erheblich mehr kosten, ist der gesundheitliche Nutzen bisher kaum nachgewiesen. Von einigen Experten werden manche Zutaten sogar als gefährlich eingestuft und warnen vor ernstzunehmenden Nebenwirkungen. So müssen Produkte, die versprachen, die Abwehrkräfte zu stärken, jetzt vom Markt genommen werden, weil die beworbenen und zitierten wissenschaftlich Studien diese Wirkung nicht belegen konnten.

Fazit: Wer sich abwechslungsreich und gesund ernährt, braucht kein Functional Food. Wer auf eine ausgewogene Ernährung achtet, bekommt alle notwendigen Vitamine, Mineralien und Spurenelementen aus der Nahrung. Einen ungesunden Lebensstil, wie Stress, zu wenig Bewegung oder zu fettes und zu kalorienreiches Essen kann auch Functional Food nicht ausgleichen.

Buchtipp (von Dr. Hans-Ulrich Grimm):

Vom Verzehr wird abgeraten Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht

Hans-Ulrich Grimm deckt auf, was im Functional Food wirklich wirkt – und was den Konsumenten droht. Er recherchiert, wie Wissenschaftler aus staatlichen Instituten und den Labors der Konzerne sich verbrüdern – zum Schaden von ernährungsbewussten Verbrauchern.

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